Szenische Lesung ''Anne Frank''

Am 17.10.2012 besuchten die Klassen 8a und 8b, Fr. Terton und Fr. Baars die szenische Lesung von Anne Frank in Weimar in der Stadtbibliothek. Da wir bereits im  Deutschunterricht von Anne Frank erfahren hatten, waren wir alle sehr gespannt, was und wie eine szenische Lesung ist.

Ich war sehr überrascht, wie gut die Kulisse zu dem Stück gepasst hat. Man konnte sich richtig gut in die Lage von Anne hineinversetzten. Durch die Lichteffekte und die ruhige Musik wurde man in die richtige Stimmung versetzt. Durch das Tagebuch erfuhren wir über den Alltag in der Kriegszeit. Anne schrieb täglich auf, welche politischen Ereignisse es gab. Da sie mit niemanden reden konnte, war ihr Tagebuch ihre beste Freundin, die sie Kitty nannte. Auch über die Probleme im alltäglichen Leben und die Probleme eines heranwachsenden Mädchens schrieb Anne.

Des Weiteren erfuhren wir etwas über die Geschichte und Bräuche der Juden sowie die Judengesetzte zur Nazizeit. Es gab ab 1940 ein Judengesetzt nach dem anderen, z.B. Juden müssen einen Judenstern tragen; ihre Fahrräder abgeben; Juden dürfen sich nicht auf öffentlichen Plätzen, die der Vergnügung dienen, aufhalten. Als sie untertauchen musste, war es für sie sicherlich die Hölle, sich wie ein Tier verstecken zu müssen und mit 7 weiteren Personen auf engstem Raum in einem Hinterhaus zu leben.

Wir können uns heute kaum noch vorstellen, was dieses Mädchen in unserem Alter alles durchgemacht hat. Es gehört sehr viel Selbstdisziplin und Mut dazu.

Nach der Lesung hat uns Fr. Meyer noch ein paar Fragen über ihre szenische Lesung beantwortet. Frau Meyer hat es sehr gut verstanden, uns die Geschichte von Anne Frank so nah wie möglich zu bringen.

Die Geschichte von Anne Frank hat mich zutiefst beeindruckt.

Meike Eberhardt und Luisa Vorrath, 8a